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Montag, 15. März 2015




Heute gibt es hier mal ein Plädoyer für mehr Urlaubs-Küche im Alltag, im "Jedentag", in der täglichen und wöchentlichen Routine.
Wir haben uns kürzlich Irland nach Hause auf den Tisch gekocht.
Denn
 ... wir reisen gerne nach Irland ...
... wir haben eine treue Urlaubs-Liebe zu diesem Land entwickelt ...
... wir schätzen irische Lebensmittel und Rezepte sehr ...

Heute also
Teil 2 meiner kleinen Serie



"(...) ich bin definiv keine
"Stur-nach-Rezept-Köchin-und-Bäckerin".
Besonders bei Kochrezepten lasse ich mich vielmehr lieber "nur" inspirieren.
Mittlerweile hat sich bei uns ein gewisser Bestand an Büchern angesammelt,
der, versehen mit vielen Klebe-Lesezeichen,
zu oft im Alltag unangetastet bleibt,
da wir zu gerne auf altbekanntes und bewährtes Küchen-Repertoire zurückgreifen.
Daher habe ich für mich diese Aktion ins Leben gerufen,
um bewusst auch mal wieder Neues auszuprobieren und das Küchen-Repertoire erweitern (...)".

~

Es geht also in die
IRISCHE KÜCHE




Gekocht haben wir aus diesem Buch



Warum dieses Buch?

Zeigen möchte ich das Buch getreu dem Motto und wie so oft im Leben:
Die inneren (und für uns auch emotionalen) Werte zählten!
Wie so viele andere Kochbücher bei uns auch, spielte es, völlig zu Unrecht, bisher eher eine untergeordnete Rolle in unserem Koch-Reigen.

Das Buch, ein Geschenk an uns, ist eine Ansammlung leckerer, unkomplizierter, "rustikaler" Rezepte, das für uns ein paar zauberhafte Urlaubs-Gefühle und Erinnerungen auf den Tisch zaubert!
Mein Mann sagt:
"Klassische, irische Küche in schlechter, optischer Verpackung!"

Dieses Kochbuch ist also definitiv kein "it piece",
es ist keine Kaufempfehlung,
es glänzt nicht mit grandios aufwändigen Bildern,
nicht mit bester Food-Fotografie,
mit keiner beeindruckenden grafischen Aufbereitung
und es wurde von keiner "Bekanntheit" der Kochszene verfasst.
 Aber wie gesagt... Inneren Werte und so...

Als Bonus liegt diesem Buch eine CD mit irischer Musik bei,
die direkt für ein passendes, akkustisches Ambiente
(Kann man das so sagen?)
 beim Kochen und Essen sorgt.
Quasi ein Pub-Feeling für Zuhause.



Auf eine kleine Bilderreise durch das Buch,
wie durch dieses HIER



im ersten Teil meiner kleinen Serie,
verzichte ich heute,
denn, wie gesagt, optisch ist das Buch nicht der Knüller.

~

Unser gewähltes Menü:

1.
Vorspeise


Lauch-Suppe
(in Ermangelung an frischer Brunnenkresse)



Fazit:
Obwohl laut Saisonkalender aktuell Brunnenkressezeit ist,
war diese für uns hier käuflich nicht aufzutreiben.
Frische Kresse führten unsere lokalen Supermärkte irgendwie an dem Koch-Wochenende Mitte März auch nicht, so dass wir spontan die Brunnenkresse durch Lauch ersetzten.
Geschmacklich ist das ja überhaupt kein Vergleich,
aber zumindest optisch ein wenig.

Insgesamt war die Suppe sehr lecker,
ist aber aufgrund des Lauchs absolute Geschmackssache
und aufgrund der Zubereitungsart und Zutatenliste recht gehaltvoll.
Wenn man also Lauch mag und dieser einem persönlich nicht so schwer im Darm liegt: Lecker!

~

2.
Hauptgang


Ganzer Lachs aus dem Ofen
mit Dillsauce und Käse-Brot-Auflauf


Fazit:
Farblich ist das Gericht nicht der Knaller,
aber geschmacklich feuert es eine Rakete nach der nächsten ab.
Der Fisch, der in Alufolie im Ofen langsam vor sich hin schmorte,
war äußerst aromatisch und saftig.
Die Zubereitung des Fisches in seiner Gesamtheit war unkompliziert und ging flott von der Hand.
Beide Daumen hoch für die Zubereitung eines ganzen Fisches im Ofen.

Der gewählte Brotauflauf passte zu dem Fisch hervorragend.
Wir haben für den Auflauf selbstgebackenes Dinkelbrot genommen und Pecorino zum gratinieren gewählt.
Trotz des Käses und der Eigelbe in der Masse wollte der Auflauf keine knusprige Farbe annehmen, das tat dem Geschmack aber keinen Abbruch.
Auch hier gilt: gehaltvoll und deftig,
aber durch ein paar inhaltliche veränderungen lässt sich das alles auch etwas "schlanker" gestalten.
Den Auflauf werden wir garantiert noch des öfteren nachbacken!
Sehr, sehr lecker!

~

3.
Dessert


Irish Coffee



Fazit:
Dieses Heißgetränk ist ein Klassiker
und sicherlich auch hier recht bekannt.
Feste Nahrung hätte nach diesem Menü auch nicht mehr viel in uns hinein gepasst.
Also eine definitive Empfehlung!!!
Daher an dieser Stelle das Rezept für dich:


Irish Coffee

Zutaten

Kaffee
4 EL Sahne
3 TL Zucker
1 doppelter Irischer Whiskey

4 Irish Coffee Gläser


Zubereitung

Zunächst einen etwas stärkeren, schwarzen Kaffee zubereiten.
Die Sahne leicht anschlagen.
Auf die 4 Irish Coffee Gläser
(oder andere, hitzestabile Gläser oder Kaffeebecher)
zuerst den Zucker aufteilen
und dann den Whiskey dazugießen.
Mit dem heißen Kaffee jedes Glas zu 3/4 auffüllen.
Abschließend vorsichtig die Sahne auf das Getränk "legen"
und NICHT umrühren.
Zum Vollenden kann noch etwas Kakaopulver auf die Sahne gestäubt werden.

Slàinte!

~

Unbedingt ausprobieren möchte ich in diesem Buch auch noch

Irish Mist Cream
&
Pürree mit Eiern und Speck


Schokoladenkuchen mit Whiskey 
&
Schokoladen-Kekse 


Was ist deine liebste internationale Küche?

~

Herzlichst!

 

Julia

***
Ich mag die irische Urlaubsküche nicht nur mittwochs,
zum  "Mittwochs mag ich", einer Aktion von Frollein Pfau, kommt sie trotzdem!

Kommentare:

  1. Mehr Urlaubs-Küche im Alltag find ich toll! Und hab ich eigentlich ja auch, aber dann doch eher beschränkt auf Italien. ;-))

    Die Lauchsuppe gibt es bei uns auch öfter, sehr sehr lecker!

    Ganz liebe Grüße,
    Rebecca

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    Antworten
    1. Liebe Rebecca,

      ja, die italienische Küche ist bei uns auch ein Dauergast!!!
      Dabei waren noch gar nicht soooo oft dort im Urlaub...
      Aber Pasta, frischer Fisch,.... Hach, das geht immer, oder?

      Liebste Grüße
      Julia

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  2. Liebe Julia! Ein bisschen Urlaubsfeeling im Alltag find ich super, und rustikal irisch mag ich auch. Genau, innere Werte - obwohl ich gestehen muss, dass ich mich magisch zu flott gestalteten Kochbüchern hingezogen fühl ;) Danke fürs Zeigen! Meine Lieblingsurlaubsküche ist die Skandinavische, auch oft arg rustikal ;) Liebe Grüße zu dir, Ulli

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    Antworten
    1. Liebe Ulli,

      ja, gut gestaltete Kochbücher mag ich auch sehr... Wenn ich hier mehr Platz hätte... ;)
      Aber diesem geschenkten Gaul haben wir dann doch mal ins Maul geschaut!
      Mit der skandinavischen Küche kenne ich mich nicht sooo sehr aus... Kenne nur die Sachen vom "Möbel-Schweden"... *schäm

      Liebste Grüße
      Julia

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Über jedes freundliche und aufmerksame Wort freue ich mich wirklich sehr!
Liebe Grüße und bis bald! Julia

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