Rom | 5 meiner Highlights, Lieblingsorte und ein paar ruhige Fleckchen | Tausche deutsches Aprilwetter gegen römischen Frühling. Plus: Beste Reste der Woche

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Freitag, 21. April 2017


5 persönliche Highlights in Rom | Städtereise nach Rom und Tipps | Lieblinge und Inspirationen der Woche | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



Endlich wieder Sonne! Nach knapp 5 sonnenverwöhnten Tagen in Rom war das fiese, kalte
Aprilwetter hier zu Hause echt gewöhnungsbedürftig! Einziger Trost: Wir haben und hatten in
dieser Woche noch Ferien. Welch ein sanfter Einstieg nach einem sonnigen Urlaub.
Daher gibt es heute also 2x5 Wochenlieblinge: Einmal die römischen und zudem noch ein paar
urlaubsnachgelagerte Impressionen wieder zurück im Fast-Alltagsgeschäft an und nach Ostern.

Braucht eine Woche eine Sammlung mit Lieblingen und Highlights? Das ist ist Frage, aber da mir Innehalten
gut tut, frage ich mich also sehr gerne, was in den vergangenen Tagen los war. Was war? Was war gut?
Was ist erwähnenswert? Was mag ich zeigen und teilen? Das erzähle ich euch Freitags und im Folgenden.
Mehr schöne Sammlungen des Wochenglücks gibt es bei Berlin Mitte Mom und Fräulein Ordnung zu sehen.



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5 Lieblinge in Rom


Wie ich in meinem letzten Post berichtete, waren wir ein paar Tage in Rom. Mit Kind und Kegel
und es war einfach nur wunderbar! Die Sonne hat wirklich alles gegeben - so dass ich die
muckeligen 24°C und Dauersonne hier die letzten Tage etwas vermisste - und unser erstes Mal
Rom war durchaus sehr überzeugend. Ich mag in jedem Fall wiederkommen, denn jetzt weiß ich
noch ganz genauer, was ich noch unbedingt sehen mag, was ich noch einmal sehen mag und was
ich garantiert nicht noch einmal sehen muss ;) Nachdem ich in einem ersten Bericht den Fokus
auf entspannte Städtereisen mit Kindern legte und über die Rom-Lieblinge meiner Minis 
erzählte, bekommt ihr heute 5 meiner persönliche Highlights in Rom präsentiert. Ich hoffe sehr,
diese Liste weiter zu füllen und wachsen zu lassen. Den größen Rückblick auf alles das, was wir
nun tatsächlich in den Tagen in Rom gesehen und erlebt haben, bekommt ihr nächste Woche.



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Die Fassaden


Ob von all den historischen Gebäuden oder den "ganz normalen" Hausfassaden.
Wie nie wanderte mein Blick stetig nach oben, denn es gab immer etwas zu entdecken.
Die warmen Fassaden, die zuckersüßen Straßen-Restaurants und so viele wild bepflanzte
"Urban-Jungle"-Balkone haben es mir sehr angetan und waren eine Wonne für´s Auge.



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Die Abendsonne am Colosseum


Generell war das Licht ab dem späten Nachmittag einfach eine Wucht! Und in Kombination
mit dem menschenleeren Colosseum an Karfreitag überzeugend gut, oder?



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Das Wetter


Ja, wie gesagt: Satte 24°C bei Dauersonnenschein. Das tat richtig gut! Was war ich froh,
auch kurze und luftige Sachen im Koffer gehabt zu haben.



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Ostern am Petersdom


Wir fanden es wirklich sehr spannend, wie sich der Vatikan, vor allem natürlich der Petersdom
und der Petersplatz, jeden Tag mehr für das bevorstehende Osterfest veränderten. Da wir quasi
neben dem Vatikan wohnten, waren wir jeden Tag dort, um zu schauen. Am besten war, als
ein LKW auf dem Petersplatz vorfuhr und palettenweise Frühlingsblumen und Rollrasen für die
Ostermesse am Petersplatz ausludt. Als alles dekoriert wurde, hätte ich ja gerne geholfen ;)




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Orte ohne Touristen


Gut, wir waren in Rom auch Touristen, aber ich muss sagen: Wir waren in Rom definitiv nicht
allein ;) Daher war ich streckenweise sehr dankbar für jedes Kleinod, dass wir meist zufällig
auftaten, in denen sich keine bis nur wenige Touristen tummelten. Und diese Orten waren
keineswegs hässlich, sondern strahlten oft eine ganz besondere Stimmung und Atmosphäre aus.
Das waren dann kleine Innenhöfe mit Zitrusbäumchen, hübsche Passagen ohne Ladengeschäfte,
der Vatikanische Hügel mit tollen Häusern, Gärten und einer grandiosen Fernsicht und auch
die Via Sacra, mir noch aus meinem Lateinbuch bekannt, die direkt am Forum Romanum liegt,
aber von den Touristen nur bis zum Eingang dessen genutzt wurde. Weiter oben war es ganz
wunderbar still, man hatte einen tollen Blick und es gab am Ende eine ganz wunderschöne
Kirche, in der mal keiner war und fotografierte und in der ganz viele Kerzen flackerten.



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Die 5 besten Reste 
nach dem Urlaub 


Wieder zurück zu Hause gab es in dieser Woche natürlich noch weitere Wochenlieblinge.
Neben der Tasache, dass noch immer Ferien sind - was unglaublich grandios
ist, waren wir aber auch viel bezüglich Hausbau unterwegs: Die Küche will ausgesucht werden,
die Fenster, die Haustür... Daher bin ich wirklich glücklich über die Tasache, dass ich mit den
Minis dennoch eine gute Portion #slowliving in der Woche neben den Terminen genießen
konnte. 5 fotografierte Wochenlieblinge waren zudem noch für mich die folgenden Reste ;)



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Verließ ich doch letzten Mittwoch meinen tollen Blumenstrauß "mit Potential", wie ihn die
Verkäuferin nannte, ohne wirklich zu wissen, wie groß dessen Potential wirklich ist, so war ich
bei unserer Rückkehr am Sonntag schlichtweg überrascht, dass er sich tatsächlich über unsere
Abwesenheit hinweg hielt und uns komplett erblüht, wunderschön und duftend (ok, stinkend,
denn Lilien knapp fünf Tage bei geschlossenen Fenstern aufblühen zu lassen...naja...) begrüßte.

Ein weiterer hübscher Rest: Die fotogenen Krümmelreste unseres Osterkuchen-Mittagessens.
Dass der schnelle Vanille-Rührkuchen ratzfatz verputzt war, war wirklich prima, denn er machte
den Bauch sehr glücklich. Und wir sollten viel öfter das Mittagsessen durch Kuchen ersetzen ;)

Überrascht hat mich auch, dass die Blümchen in meinen DIY-Ostereiervasen im Kunstrasen-
Grasnest am immer noch kahlen Osterstrauch sich ebenfalls über unsere Rom-Reise hinweg
hielten. Prima, denn somit musste nichts entsorgt werden und die Osterdeko stand wie eine 1.

Mit dem 4. Rest der Woche habe ich vorgestern und gestern fleißig gewerkelt. Die ganze
Geschichte zu den Baumscheiben und das Ergebnis der Werkelei zeige ich euch am Dienstag.

Tja, und der letzte Rest der Woche sind diese Tulpen von der Supermarkt-Resterampe ;) Ich
habe ja immer ein großes Herz für diese einsamen Bündel... Daher durften sie mit und ich mag
es total gerne, dass sie sich so elegant wachsend aus meiner Vulkan-Vase herausschlängeln.



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Ein wunderschönes Wochenende wünsche
ich euch! Lieben Gruß! Julia 


***


Rom mit Kindern | Sightseeing als Familienreise und meine 11 Gründe, warum Städtereisen mit Kindern ganz wunderbar und entspannt klappen können. Plus: Was meinen Kinder in Rom besonders viel Spaß machte

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Mittwoch, 19. April 2017


11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



Ein Familien-Städtetrip nach Rom


Das war unser Ziel und Wunsch für dieses Jahr. Nach Dublin, Hamburg und Berlin (damals noch
mit 1 Kind) und anschließend LONDON und PARIS (dann mit 2 Kindern), führten uns unsere
Neugier, die Reiselust und das Fernweh nun letzten Mittwoch nach Rom. Und wie jedes Jahr
fanden viele Leute es sehr erstaunlich, dass wir immer wieder auf´s Neue mit den Kindern für
ein paar Tage in Großstädte zum Sightseeing reisen. "Das ist aber stressig, oder?" "Macht das
den Kindern überhaupt Spaß?" "Warum fahrt ihr nicht ohne Kinder?" "Für uns wäre das nichts!"

Sind wir jetzt besonders mutig? Oder wahnsinnig? Nein, vielmehr sehen wir es als sehr
selbstverständlich an, dass wir als Familie zusammen auch Städte erkunden. Egal, ob leerer
Nordseestrand oder trubelige Großstädte: Stressig werden kann es doch überall, oder?
Ein leerer Strand garantiert noch keine immerwährende Entspannung, weniger Konflikte oder
Unzufriedenheiten. Vielmehr sind es doch die persönlichen Einstellungen zur Reise, die
Erwartungen, die Nicht-Erwartungen, ein paar "Strategien" und das elterliche Verhalten, die
Einfluss auf den Verlauf einer Reise nehmen. Nach unserer Rückkehr und beim ersten Sichten
und Sortieren meiner Rom-Fotos habe ich mir gestern Gedanken dazu gemacht, warum wir so
frei von "Bauchschmerzen" bezüglich (neuer) Städtreisen sind. Und eines sei noch gesagt:

Auch wir schweben auf so einer Reise nicht von einer Entspannungs-Wolke auf die nächste ;)
Trotzphasen, Müdigkeiten, spontan auftretender Hunger... Ihr versteht? Aber dennoch: Mit ein
paar Tipps, Tricks, Strategien und Einstellungen lässt es sich ganz wunderbar neue Städte
erkunden und erobern und stressige Situationen entschärfen. Und ich freue mich, meine
Gedanken jetzt nicht nur zu teilen, sondern sie außerdem auch meinem Mann und mir mal
aufzuschreiben, um sie ggf. immer wieder selber nachlesen zu können - z.B. im Falle akuter
Müdigkeiten, in Phasen als Langzeit-Trotzphasen-Dompteure und bei Spontan-Stimmungstiefs ;)



11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



Meine Tricks und Strategien...


↺  spontan und flexibel sein
Erwartungen anpassen können

Ja, man selber hat auch Erwartungen und Wünsche an so eine Reise.
Vielleicht möchte man ein bestimmtes Ziel ansteuern oder möglichst viel sehen?
Meist möchte man in der eher recht kurzen Zeit einer Städtereise möglichst viel besuchen,
besonders auch dann, wenn man die Stadt selber noch nicht kennt.

TIPP
Macht euch einen groben Plan dessen, was ihr euch anschauen mögt.
Überlegt sinnvoll, ob es nicht zu viel sein könnte. Weniger ist oft mehr.
Vielleicht sortiert ihr die Wünsche nach Wichtigkeit.
Alles das, was eher weiter unten auf der Liste steht, ist dann optional.
Und es sollte natürlich für Jeden etwas dabei sein, so dass es immer Anreize
und Vorfreuden auf bestimmte Ziele gibt. Bedenkt auch, dass es immer Faktoren gibt,
die nicht planbar sind und Spontaneität bedürfen:
Das Wetter, die Launen, Müdigkeit, Stimmungen und geänderte Öffnungszeiten.
Oder dass es euch irgendwo so sehr gefällt, dass ihr doch mehr Zeit dort verbringt,
als vielleicht geplant. Sobald man das Gefühl hat, für Spontanes keine Zeit zu haben,
kommt doch der Faktor "Stress" ins Spiel. Will man das wirklich?



11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



eine gewisse Planung hilft, Zeit und Nerven zu sparen

Ja, wer mag, kann sich den Wecker stellen und von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang
durch die Stadt düsen... Aber das hilft auch nur begrenzt gegen Wartezeiten ;)
Es gibt sie nämlich, diese ellenlangen Warteschlangen am Eiffelturm, am Petersdom,
am Hamburger Dungeon und am London Eye. Daher...

TIPP
Es gibt für jede Stadt und so ziemlich jede Attraktion, die Eintritt kostet, die Option,
Tickets im Vorfeld zu kaufen. Mit denen kann man entweder an den Warteschlangen
vorbei marschieren oder steht in einer wesentlich kürzeren Warteschlange. Das lohnt sich
wirklich. Auch, um Enttäuschungen zu vermeiden. Denn mit einem Ticket in der Hand
hat man die Gewissheit, die Sehenswürdigkeit auch aller Wahrscheinlichkeit nach bestaunen
zu können - höhere Gewalt gibt es aber immer. Ohne Ticket in der Hand, hätten wir an Ostern
diverse Schwierigkeiten in Rom gehabt. So war beispielsweise der Petersdom aufgrund der
päbstlichen Audienzen und der Messen nicht immer für die Öffentlichkeit zugänglich.



11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Via Sacra Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



man muss nicht alles nach Plan schaffen und sehen
offen für Ungeplantes sein
ausreichend Pausen einplanen

Von A nach B zu hetzen und die Kinder anzutreiben, bringt rein gar nichts.
Was ist, wenn doch etwas dazwischen kommt? Eine ungeplante Pause, Hunger,
eine Blase am Fuß, ein Spielplatz, ein Spielwarenladen, ein spannender Kieselstein ;)
Also gilt es, entweder weiterzuhetzen, was garantiert keine Stimmungskanone sein wird,
oder den Moment der Begeisterung für ein wenig Muße und Innehalten nutzen.
So kommt halt jeder mal auf seine Kosten, wenn er spontan etwas Tolles entdeckt.

TIPP
Das Wertvollste, Spannendste und Erinnerungswürdigste sind eben oft diese kleinen,
spontanen und ungeplanten Entdeckungen. Bleibt also offen dafür.



11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



kreativ sein

Es gibt immer mal Momente, in denen die Kinder sich vielleicht langweilen
oder ihnen die Lust vergeht. Ich bin der Meinung, dass man auf die Bedürfnisse der Kinder
achten und eingehen soll, aber die eignen Bedürfnisse sind auch nicht zu vergessen. Daher...

TIPP
Kreativität und das Ablenken der Aufmerksamkeit von der entsprechenden
Unzufriedenheit können kleine Wunder bewirken. Ein gutes Beispiel: Der Petersdom war für
den großen Mini nur am Anfang sehr spannend und faszinierend. Vermutlich war es auch die
komplette Reizüberflutung für ihn. Also lenkte ich seine Aufmerksamkeit eher auf die kleinen
Dinge, Besonderheiten und auf das, was ihn begeistern kann. Zum Beispiel die Auslässe im
Boden, durch die man in die Katakomben schauen konnte, das goldene Farbband am Gewölbe
oder auch eine Suche nach seinem Namen, den so mancher Pabst in seinem Titel trug ;)



11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



fahrbare Untersätze und Transportmittel

Ich persönlich mag es ja sehr, sehr, sehr, eine Stadt ausdauernd zu Fuß zu erkunden.
Mit kleinen Kindern nur bedingt eine gute Idee für den ganzen Tag. Daher...

TIPP
Nehmt für die Kinder Transportmittel mit - entsprechend des Alters natürlich
Buggy,  Kinderwagen, Tragetuch und für die älteren Kinder einen Roller/ Scooter.
Auch ein Wechsel der Fortbewegung bringt Abwechslung in den Tag:
Bus fahren, U-Bahn fahren, mal ein Taxi nehmen, ein Rad leihen,...



11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



 ↺ An- und Abreise entstressen
Reise-Goodies

Für die Reise mit Kindern hat es sich bei uns immer bewährt, ein paar kleinere Überraschungen
mit einzuplanen. Neben ein paar liebsten Spielzeugen und Büchern "schmuggeln" wir immer
noch ein paar neue Teile, also ein kleines Spielzeug oder neue Bücher, mit in das Handgepäck.
Auch Reiseproviant in Form von Dingen, die es bei uns nicht oft gibt, bringt immer wieder
etwas Spannung und Freude ;) Und je nachdem, wie man anreist: Großstadt ist nicht gleich
Großstadt. Waren wir doch teils etwas "erstaunt" über das ÖPNV von Rom und nachhaltig sehr,
sehr glücklich, dass wir für den Weg vom und zum Flughafen uns darauf nicht verlassen mussten.

TIPP
Erkundet euch unbedingt vorher über die Stukturen und Gegebenheiten des öffentlichen
Nahverkehrs. Es gibt da durchaus Unterschiede, und nicht vom Fleck zu kommen, ist nervig.



11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Trevi Brunnen Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



...und 9 Dinge, die meinen Kindern
an Rom besonders gefielen



Kinderfreundlichkeit
Ja, doch, uns, bzw. den Kindern strahlte eine große Familienfreudlichkeit entgegen.
Nicht immer und überall, vor allem nicht von anderen und sehr "fokussierten" und "zielstrebigen"
Touristen, aber vor allem bei den Römern, mit denen wir irgendwie Kontakt hatten, sehr
spürbar. Ob die Bedienung im nicht-touristischen Restaurant, der Verkäufer im
Mini-Supermarkt an der Ecke, unserer Vermieterin oder den Angestellten diverser
Sightseeingorte. Ausbaufähig wäre allerdings noch vielerorts die praktikablere Gestaltung
und Beschilderung der barrierefreien Zugänge für Kinderwagen und Buggys.


Brunnen
Meine Kinder lieben Wasser, also zum Spielen und nicht zum Waschen, und Brunnen ;)
Und davon gibt es viele in Rom. Mal abgesehen vom Trevi-Brunnen kann man sie sogar
ohne Menschentrauben davor bestaunen und ein wenig die Hände darin plantschen.


Doppeldeckerbus fahren
Gut, diese Busse gibt es in vielen Städten, aber sie lieben es jedes Mal,
ganz oben "ohne Dach" im Bus zu sitzen und von dort aus zu gucken und zu staunen.
Das Futtern der Wegzehrung dort war dann noch das Tüpfelchen auf dem "i".


Treppen
Nicht sehr praktikabel mit Kinderwagen oder Buggy, aber definitiv immer eine spaßige
Attraktion für meine Minis. Je länger, steiler und kunstvoller die Treppe, desto besser.
Nicht so gut kam da die Spanische Treppe an ;) Die war nämlich komplett gefüllt mit sitzenden
Menschen. Aber in Rom gibt es noch so viele andere tolle Treppen, wie zum Beispiel am
Monumentum Vittorio Emanuele und im Vatikanischen Museum.



11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Wendeltreppe Vatikanisches Museum | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens



Die Ferienwohnung
Ein temporärer Tapetenwechsel mit ausreichend Räumlichkeiten und viel Platz für Spontaneität
gefällt den Minis immer sehr. Da gibt es irgendwie immer so viel zu entdecken, dass sie sich
dort ausgiebig beschäftigen können. In Rom waren es schon allein der Fensterausblick auf die
Straße und in den Hinterhof-Palmengarten, das Höhlenbauen im Wintergarten und die Tatsache,
dass es zur Wohnung im 4. Stock einen Fahrstuhl und eben auch das Treppenhaus dazu gab ;)


Parks und Innenhöfe
Besonders die kleinen, versteckten und die mit Kieselwegen haben ihren großen Reiz gehabt.


Pizza
Gut, Pizza bei den Kindern geht immer, aber die in Rom waren besonders gut und lecker.
Außerdem genossen sie die Aufmerksamkeiten des Servicepersonals, das Essen in den süßen
Restaurants direkt an der Straße, die kleinen Auszeiten und die Apfelsäfte mit viel Zucker ;)


alte Wege, Kopfsteinpflaster, steile Hänge
Davon gab es sehr viele und die Minis, vor allem die Kleinste, fanden es großartig. Wenn sonst
gerne mal fußlahm, animierten sie diese Wege zum Rennen, Balancieren und Steine sammeln.


Fernblicke
Rom hat ja ein paar Sehenswürdigkeiten und vor allem auch Hügel zu bieten, von denen man
einen wunderbaren Blick auf und über die Stadt hat. Direkt am ersten Tag waren wir- eher
ungeplant und auf Wunsch der Kinder - auf dem zweit höchsten Hügel von Rom, dem Gianicolo.
Der Hügel, direkt am Vatikan beginnend, wo wir auch fast direkt wohnten, bot uns eine wirklich
grandiose Aussicht auf Rom. Hinzu kam, dass das Wetter einmalig toll war, und wir dort oben,
am Platz Giuseppe Garibaldi, die Abendsonne bei Straßenmusik und einem kühlen Getränk auf
einer Mauer sitzend genießen konnten. Das war wirklich ein wunderbarer erster Abend für uns.



11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Ausblick Gianicolo Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens
11 Tipps für entspanntes Sightseeing mit Kindern | Familien-Städte-Trip nach Rom | Personal Lifestyle, DIY and Interior Blog | Auf der Mammiladen-Seite des Lebens


Mehr Impressionen von Rom, meine Lieblingsorte dort und ein Überblick dessen,
was wir in den Tagen vor Ort alles gesehen haben, folgen noch.



Mich interessiert eure Meinung:
Was sind eure Erfahrungen, Tipps und Tricks?
Sightseeing-Touren mit kleinen Kindern:
Yay oder Nay? Seid herzlich gegrüßt! Julia 


***





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