Silvester 2015 - Wofür ich dankbar bin, Vorsätze & Wünsche

Gedanken  MonatsMOTTO  Pflanzendeko

Mittwoch, 30. Dezember 2015








Der Countdown läuft!


Nur noch ein Tag und dann wird das Jahr 2015
standesgemäß verabschiedet

und das neue Jahr
2016
beginnt.





Wie werdet ihr feiern?
Groß oder klein, gemütlich oder wild, laut oder leise, mit Sekt oder Selters?
.
Mit zwei kleinen, aber nicht mehr ganz so kleinen Kindern feiern wir (sehr gerne) zu Hause.
Denn bis 24 Uhr halten die Beiden noch nicht durch und das müssen sie auch nicht.
Da sie bisher den Jahreswechsel immer selig verschlafen haben,
ist es am entspanntesten für alle, wenn sie ihr eigenes Bett in der Nähe haben.
Darum feirn wir also mit ein paar Freunden, einem dritten Kind, mit "Dinner for One", Raclette,
norwegischen Lapper, Eiscrème, Berliner-Ballen, Eiserkuchen, Glückskeksen, Egg Nogg, Knallbonbons,
mit Tischfeuerwerk und ein bisschen Knallzeugs (für die Männer) in unseren heimischen vier Wänden.



Habt ihr Vorsätze für das neue Jahr?
.
Ich verspüre zum neuen Jahr hin ja immer den Drang, die Wohnung wieder zu "ent-dekorieren"
und nach der festlichen Weihnachtsdeko alles wieder luftiger und reduzierter zu gestalten.
Trotzdem bleibt unsere Tanne immer noch bis zur offiziellen Tannenbaum-Abholung durch die Stadt stehen.

1 -2 "echte" Vorsätze habe ich aber noch
und mit der Umsetzung klappt es bishher immer gut,
denn meine Wünsche sind für mich reell und schaffbar definiert.
Wie jedes Jahr nach Weihnachten setze ich mich selber auf Butter-Entzug! *lach

Ja, ich gestehe, ich bin ein Butter-Junkie!
Ich kann Butter nur richtig dick aufs Brot, oder gar nicht.
Und da die letzten Tage mal wieder recht gehaltvoll vom Butterkonsum her waren,
schaffe ich das nur, indem ich eine gewisse Zeit komplett verzichte.
Klappt immer,
denn ich bin irgendwann einfach mal übersättigt!
Und der 1. Januar ist der perfekte Stichtag nach den ganzen Feiereien
und den langen, ausgedehnten Frühstücks-Sessions.





Mein zweiter Vorsatz:
Mal wieder bewusster mit dem Hier & Jetzt umgehen!
Die letzten Wochen flutschten nur so dahin,
waren dann doch mit weihnachtlichen Vorbereitungen und Aktivitäten geprägt,
man hatte immer irgendeine Aktion, ein Ziel oder einen Plan vor Augen,
so dass ein wenig bewusster Stillstand, das Nichtstun, das einfach mal "Geschehenlassen",
das intensive, bewusste Wahrnehmen des Momentes und Genießen der Kinder etwas zu kurz kam.
Und genau das brauche ich (wieder)!
Nur gut, dass diese ruhigen, zeitlosen, entspannten Tage um Weihnachten und Silvester
wie gemacht dafür sind, das zu starten und umzusetzen.


Läuft bei euch "zwischen den Jahren" auch immer so ein kleiner, unbewusster,
innerer Rückblick auf das Jahr ab?

Ich bekomme nochmal ganz konzentriert ein Gefühl dafür, wie das Jahr in seinem Gesamteindruck so war.
Bestimmt war nicht alles gut, richtig und einfach.
Aber das ist das Leben.
Und trotzdem gibt es so viele - auch kleine - Dinge, für die man dankbar sein kann.
Für die ich dankbar bin.





Ich habe mich gestern mal hingesetzt und ganz spontan gesammelt,
wofür ich eigentlich dankbar bin.
Die Liste ist sicherlich (noch) nicht vollständig,
aber zumindest gut gefüllt :)


53 Gründe,
wofür ich dankbar bin


1. Gesundheit
2. meine kleine Familie und die Tatsache, dass wir Familie und Liebe leben
3. wahre, aufrichtige, ehrliche Liebe, geliebt zu werden, Liebe geben, Liebe zeigen
4. feuchte, schmatzende, feste, zarte Küsse meiner Kinder, Umarmungen & Kuscheln
5. schwanger gewesen sein zu dürfen, Mama zu werden, Mama zu sein, Babyduft zu schnuppern...alles...
6. unser Zuhause
7. Zeit & frei verfügbare und spontan verlebbare Zeit
8. herzliche, ehrliche, inspirierende, Feedback gebende Worte
9. echte Freunde, die auch Familie sind
10. gute Laune, lachen & lachen, bis dass der Bauch weh tut und ich einen Schluckauf bekomme


gute Musik 11.
Bewegung 12.
Gesellschaft 13.
bewusst gewählte Alleinzeit 14.
ich selbst sein zu können, zu dürfen, angenommen werden und nicht zur Diskussion gestellt zu werden 15.
Elternzeit nehmen zu können 16.
Empathie gezeigt zu bekommen, zu zeigen, zeigen zu können 17.
lange Spaziergänge 18.
eine heiße Dusche 19.
Kakao aus großen Tassen 20.




21. alles das, was ich essen kann (bei fiesen Allergien nicht immer einfach)
22. Pünktlichkeit
23. einen Parkplatz zu finden
24. Schlaf, mein Bett, nach einem langen Tag ins Bett zu schlüpfen & ein frisch bezogenes Bett
25. frisch gebackenes Brot
26. Straßen mit wenig Verkehr
27. wenn einfach mal alles klappt und passt und funktioniert und gut geht und läuft...
28. die Erfahrung, mal im Ausland gelebt zu haben
29. Freitag Nachmittage mit dem Wochenende vor der Brust
30. Samstag Morgende mit dem Wochenende vor der Brust


gute Serien mit charismatischen Darstellern und fesselnder Handlung 31.
Massagen, besonders Fuß-, Rücken- und Kopfmassagen 32.
mein aktiv-bloggendes Hobby entdeckt und endlich umgesetzt zu haben 33.
"good hair days" (Gibt es dafür ein dt. Wort?) 34.
gut sitzende Hosen 35.
Reisen zu geliebten Orten und noch unbekannten Orten 36.
sonnige Wintertage 37.
angenehm-temperierte Sommertage 38.
die Natur im Wandel der Jahreszeiten zu bestaunen 39.
Kreativität 40.




41. frische Luft
42. schöne Sonnenuntergänge
43. Spontaneität & Spontaneität auch auszuleben, um Dinge nicht auf irgendwann zu verschieben
44. frische Blumen auf dem Tisch & Pflanzen in der Wohnung/ auf dem Balkon
45. einen sicheren Job
46. besondere Begegnungen
47. Zuverlässigkeit & Verbindlichkeit


schöne Erfahrungen & wertvolle Erinnerungen 48.
Aufmerksamkeit schenken zu können, zu dürfen & Aufmerksamkeit zu bekommen 49.
Schönheiten des Alltags 50.
Emitionen zu empfinden, zu zeigen, gezeigt zu bekommen, zeigen zu dürfen 51.
meine zwei Adventskalender, die ich jedes Jahr von meinem Mann in meinem hohen Alter bekomme 52.
Dankbarkeit auch für die kleinsten Dinge und flüchtigsten Momente empfinden zu können 53.




Ich wünsche Euch von Herzen ...

... einen wunderschönen Silversterabend ...
... eine riesige Menge positiver Energien und Motivationen für 2016 ...
... viel, viel, viel Gesundheit, Kraft, Glück, Spaß, Freude, Liebe ...
... und generell eine ellenlange Liste mit Gründen, wofür ihr dankbar seid ...







Meine Pflanzenfotos, meine Pflanzenliebe, meine Glück bringende Freundschaftspflanze Pilea
und meine Wünsche für 2016 schicke ich auch noch fix zu den
die aktuell jede Menge "plenty & planty wishes" für 2016 sammeln.






Kommt gut und sicher in 2016 an!

Weihnachten 2015, DezemberBlick & #AdventsABCFee

Weihnachten Backen MonatsBLICK

Montag, 28. Dezember 2015








Unser Weihnachten war entspannt & aufgedreht, bunt & fröhlich, glücklich & sentimental,
ruhig & wild, laut & leise, spontan & flexibel -
einfach nur wundervoll und genau deshalb so perfekt für uns ...



... weil wir die 3 Weihnachtstage so gestaltet haben,
wie es am besten zu uns passt, teils auch recht spontan.



... weil der geplante Kirchgang an Heiligabend durch einen Spaziergang mit Taschenlampen ersetzt wurde.
Das Mini-Mädchen war nicht ganz fit und genoss einen ausgedehnten Nachmittagsschlaf.
Der große Mini wollte lieber mit Taschenlampen das Christkind suchen und in den Himmel leuchten,
ob das Christkind auch am Heiligabend wohl im Himmel noch Plätzchen bäckt.



... weil wir unsere ganz eigenen Traditionen leben und lieben,
immer wieder neue und andere dazu entdecken, beibehalten oder modifizieren.



... weil der große Mini so liebevoll den kleinen Tisch für das Christkind deckte,
weil er spontan noch einen Faltstern für das Christkind bastelte
und weil er spontan noch einen Brief schreiben wollte,
in dem er sich für das leckere Keksrezept bedankte, das uns das Christkind per Post schickte.
Neben dem Spaziergang einer meiner liebsten Erinnerungsmomente an das diesjährige Weihnachten.
So wild er auch sein kann, so unfassbar fürsorglich und aufmerksam ist er auch.



... weil wir für die drei Weihnachtstage bei aller Aufregung ausreichend zeitliche Polster, Luft
und Freiräume eingeplant hatten.



... weil wir uns nicht haben stressen lassen.
Bei aufkeimenden Stress wurden einfach nur drei statt vier Kuchen für die Gäste gebacken.
Gab es schnell zu Backendes und fix zu Kochendes.
Wurden die Geschenke eben nicht stylisch-aufwändig verpackt, sondern einfach nur mit Liebe und Papier.
Wurde der Christbaum komplett un-stylish und mit vorhandenem Schmuck-Sammelsurium geschmückt.






Apple Pie


ZUTATEN FÜR DEN TEIG
(für eine Pie-Form mit 24cm Durchmesser)

380g (Dinkel-)Mehl
50g Stärke
1/2 TL Backpulver
etwas Salz
250g gewürfelte, kalte Butter
100g (Rohrohr-)Zucker
gemahlene Vanille
3 Eigelb


ZUTATEN FÜR DIE FÜLLUNG

5 große Äpfel
etwas Zitronensaft
40g gehackte Nüsse nach Wahl (bei mir: Hanfsamen)
2 Eier
1 Eigelb
100g Honig
1 EL (Dinkel-)Mehl
200g Crème Fraîche
gemahlene Vanille

Backerbsen zum Blindbacken
1 Eigelb zum Bepinseln
3EL Hagelzucker zum Bestreuen


ZUBEREITUNG

Mehl, Stärke, Backpulver und Salz in einer Schüssel gut vermischen
und mit der kalten Butter krümelig verreiben.
Zucker und Vanille untermengen.
Die Eigelbe mit 3 EL kaltem Wasser verrühren, zu den anderen Zutaten geben
und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
320g vom Teig abnehmen.
Den restlichen Teig rund und dünn zu einem Kreis ausrollen (ca. 30cm)
und in die gefettete Pie-Form geben.
Überschüssigen Teig abschneiden.
Diese mit dem übrigen Teig verkneten und zusammen mit der ausgekleideten Pie-Form für 25 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

 Die Äpfel schälen, entkernen, klein würfeln

und in einer Schüssel mit dem Zitronensaft vermengen.
Die gehackten Nüsse dazugeben.
Den Tarteboden nun mit Backpapier belegen, mit den Backerbsen beschweren,
20 Minuten blindbacken (darauf habe ich verzichtet - ging auch so),
anschließend noch einmal 10 Minuten ohne die Erbsen backen
und abkühlen lassen.

Eier, Eigelb, Honig, Mehl, Crème Fraîche und Vanille verrühren.
Mit den Äpfeln vermischen und kuppelförmig auf den Tarteboden verteilen.
Den Rand des Bodens mit etwas Ei bepinseln.
Die zurückbehaltene Teigmenge ebenfalls dünn ausrollen,
in eine gewünschte Form bringen/ schneiden/ ausstechen
und damit die Pie-Füllung abdecken.
Ich habe Sterne und Rentiere ausgestochen,
ein simples Gittermuster geht natürlich auch.

Den Teig mit Eigelb bepinseln,
mit dem Hagelzucker großzügig bestreuen
und ca. 1 Stunde und 15 Minuten lang backen.
Nach der Hälte der Backzeit mit Backpapier abdecken.



(Rezept in Anlehnung an die Apple Pie aus dem Buch
"New York Christmas" - Rezepte & Geschichten von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup)





... weil wir trotz stark brodelnder Neugier und massiv aufgeflammter Aufregung beim Anblick der Geschenke es trotzdem geschafft haben, noch die Weihnachtsgeschichte zu lesen und die komplette Bescherung
so zu zelebrieren und zu genießen, dass sie nicht komplett in eine reine "Aufreißschlacht" ausartete ;)



... weil wir einfach nur genossen und die Momente gelebt haben.



... weil die Bescherung schon allein deswegen entschleunigt ist, weil unsere Geschenke immer ohne Namensschilder verpackt werden.
Ich hatte das mal versehentlich komplett vergessen und musste dann "erschnuppern",
wem wohl welches Geschenk gehört.
Wie hätte ich das auch anders erkennen können?
Ich bin ja nicht das Christkind ;)
Seitdem freut sich mein Mini schon immer sehr auf dieses Ritual
und ist noch sehr überzeugt und fasziniert von meiner Fähigkeit! ;)))



... weil wir zur Bescherung jetzt immer "Happy Birthday" singen.Das wünschte sich der Mini im letzten Jahr und macht ja mehr als Sinn!
Ist ja schließlich Jesus´ Geburtstag, sagte er.









Auch im 6. Jahr als Eltern ist jedes Weihnachtsfest bei uns bisher immer ein wenig anders, spontan
und flexibel gestaltet gewesen. Traditionen bleiben bestehen, Traditionen kommen hinzu, manches fällt weg.

Und wie jedes Jahr gingen die Festtage viel zu schnell vorüber.
Nur gut, dass es in diesem Jahr mit dem 3. Weihnachtstag quasi etwas Nachschlag gab.
Einen Nachschlag, der auch sehr gut schmeckte, da er unendlich viel Raum für das süße Nichtstun ließ.
Keine Gäste, keinen Kuchen backen, nur Reste verspeisend... Herrlich!
Nur gut, dass wir auch die nächsten Tage noch etwas in diesem Zuckerwatteleben
und in dieser Zeitlosigkeit verweilen können.
Als ich klein war fand ich es immer besonders schlimm,
wenn am 27.12. dieser ganze Zauber, der sich über Wochen aufbaute, plötzlich vorbei war.
Die Eltern steckten plötzlich wieder komplett in ihrem Fulltime-Job
und wir Kinder sehnten uns einfach nur nach Fortsetzung dieses Lebens abseits des Alltags.








Rückblickend auf die letzten Tage ist Weihnachten für mich als Erwachsene und Mami
auch immer (noch) ein wenig sentimental behaftet,
weil es einfach so viele besondere Momente gab, die sich einfach nicht und nie wieder wiederholen lassen.
Die Kinder werden rasant größer und irgendwann verändert sich auch diese kindliche Magie
in ihrer Wahrnehmung und in ihren Augen.
Vielleicht war dies das letzte Weihnachten,
an dem mein großer Mini noch ganz bedingungslos an das Christkind glaubt.
Und das vermisse ich schon jetzt.
Diese Bedingungslosigkeit, diese Faszination, diesen Zauber, diese Magie, diese pure, reine Freude.



Mit einem kleinen Instagram-Rückblick meiner Bilder für das diesjährige #AdventsABCFee,
bei dem man sich 24 Tage lang durch das ABS fotografieren kann,
sage ich schon jetzt Tschüss und Danke zum bisherigen Dezember 2015.
Danke für all die schönen, fröhlichen, familiären, lustigen, leckeren, stimmungsvollen,
kreativen und glücklichen Momente.
Für nächstes Jahr würde ich mir aber dennoch mehr winterliches Wetter wünschen,
denn Weihnachtsvorbereitungen bei Frühlingswetter waren für mich dann oft eher doch "gewöhnungsbedürftig" und "weihnachtsstimmungshemmend" ;)

Bei all den Bildern bin ich rückblickend dann doch erstaunt,
was wir so alles in diesem im Rekord-Tempo dahinrasenden Dezember gemacht und geschafft haben.














Herzliche nachweihnachtliche Grüße!


Julia

***
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